
Wir werden gemeinsam mit Ihnen, unter Berücksichtigung von Normalisierungsregeln, Ihr Datenmodell erarbeiten.
Als Grundlage für das zu erarbeitende Datenmodell werden wir die vorhanden Datenbankbeschreibungen (IMS = DBD, VSAM = define Cluster, UDS = Schema, ...) und Satzbeschreibungen (Copy-Bücher) maschinell analysieren. Die so gewonnenen Informationen werden wir mit Ihrem Anwendungswissen zusammenführen, um die in der relationalen Datenwelt vorhanden Eigenschaften korrekt in das Datenmodell einfliesen zu lassen.
Insbesondere müssen folgende Eigenschaften definiert bzw. überprüft werden:
| Datenformate, sie werden maschinell aus den Satzbeschreibungen abgeleitet und müssen in der Regel nur angepasst werden, wenn es sich um Datenfelder handelt, die mit DATE oder TIME handelt. | |
| Sind Wiederholgruppen (Occurs) richtiger Weise in eine eigenständige Entität ausgegliedert worden? Oder wurden aus programmtechnischen Gründen die Occurs-Definition eingefügt, aber die Einzelfelder repräsentieren jeweils eigenständige Dateninhalte. | |
| Überprüft werden müssen die Datenfelder aus Strukturüberlagerungen (Redefinitionen), ob sie korrekt übernommen wurden? | |
| Spalten- und Tabellennamen können noch angepasst werden. | |
| Konvertierungsregeln insbesondere für Date- und Time-Felder müssen definiert und zugeordnet werden. | |
| Das relationale Modell kennt eine Kennzeichnung für nicht bekannte Werte ('Null-Wert' oder auch 'Missig Value'). Datenfelder für die eine solche Kennzeichnung erforderlich ist müssen gekennzeichnet werden. |
Das so abgestimmte Relationale Datenmodell wird dann maschinell in die entsprechenden DDL-Statments (Data Definiton Language) umgesetzt, damit das relationale Umfeld physikalisch erstellt werden kann.